Politik und Geld

Wer Macht und Geld hat, nutzt gern das Eine, um das Andere zu vermehren. Oder halt auch umgekehrt. Die Grenzen zwischen “unschöner Optik” und Korruption sind fließend – und strafrechtliche Relevanz ist dabei nicht das einzige Kriterium. Wir nehmen die Inseratenaffäre zum Anlass, um über den (zum Zeitpunkt der Aufnahme noch) Kanzler Kurz und sein System zu sprechen, und warum dieses System in so vielen Staaten funktioniert und Parallelen findet. Wir loten die Tiefen der Korruption aus und überlegen, wie Politik weniger korrupt werden kann.

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Femizid

Femizid ist keine “tragische Beziehungstat” und auch kein “Eifersuchtsdrama” – sondern Symptom eines gesellschaftlichen Missstandes. Warum Frauenmorde auch politisch sind, und was wir als Gesellschaft tun können, diskutieren Univ.-Prof.in Drin Gundula Ludwig und Mag. Estefania Bournot von der Plattform Geschlechterforschung mit uns in dieser Podcast-Episode.

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Netiquette für Dummies

Anfang des Jahres trat in Österreich still und leise eine Rechsreform in Kraft, die Hass und Hetze im Netz stärker bekämpfen helfen sollte. Seitdem sind Cybermobbing, Drohungen und Beleidigungen im Netz leichter verfolgbar. Warum das überhaupt eine Rolle spielt, zeigt unter anderem der Fall Sigi Maurer. Aber ist das wirklich ausreichend gegen Shitstorms, Fake News und Hate Speech? Was an diesen Phänomenen ist es, das sie überhaupt so problematisch macht? Wir begeben uns in diesem dritten Teil unser Meinungsfreiheits-Serie in die Untiefen des Internet und loten einmal mehr aus, was man denn “wohl noch sagen darf” – und auf welche Art und Weise.

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Blasphemische Rechtslage

Wie schon in unserer letzten Episode loten wir die Grenzen der Kunst- und Meinungsfreiheit aus. Diesmal geht es um ein – glaubt man dem Gesetzgeber – besonders schützenswertes Gut: Die Religionsfreiheit. Eigene Blasphemieparagraphen schüzten in Österreich und Deutschland Gläubige vor der Beleidigung ihrer religiösen Gefühle. Und dabei handelt es sich keineswegs um “totes” Recht, sondern immer wieder müssen sich KünstlerInnen, AktivistInnen oder auch Privatpersonen vor Gericht für den Vorwurf der “Störung des religiösen Friedens” rechtfertigen, Demonstrationen wurden bereits auf dieser Grundlage verboten oder bestimmte vor Publikum getätigte Äußerungen mit Geldstrafen belegt. Egal, ob nun Mohammed, Buddha oder Jesus Gegenstand von Satire wird – warum solche Blasphemie-Gesetze problematisch sind und weshalb Religion vom Staat als schützenswert erachtet wird, das klären wir in dieser Episode.

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Ist das Kunst oder kann das weg?

Kunst soll provozieren, soll zum Nachdenken anregen und uns zumindest für ein paar Minuten aus unserer Komfortzone kicken. Und deshalb darf Kunst alles – oder etwa nicht?! Tatsächlich sind der Kunstfreiheit auch und gerade in modernen Demokratien Grenzen gesetzt. Wo diese genau verlaufen, und wie sich das mit der Meinungfreiheit verträgt, das loten wir in dieser Episode aus. Und versprochen – für euch gehen wir dabei an die Grenzen des guten Geschmacks und darüber hinaus!

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Eat the Rich!

Der Reichtum weltweit ist ungleich verteilt – und Kapitalismus ist das System, das die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter aufreisst. Aber bevor ihr alle nun unter der kompetenten Führung von Steffi Jahn und Nicole Thöni zu Revoluzzern werdet und den Aufstand probt: Wie könnten denn die Alternativen aussehen? Welche von ihnen sind überhaupt mit Demokratie vereinbar? Oder anders gesagt: In welchem Wirtschaftssystem wollen wir leben?

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Spielwiese Feminismus

Formell haben Männer und Frauen in Österreich zumindest annähernd die selben Rechte, im juristischen Sinne. Frauenwahlrecht, Recht auf körperliche Selbstbestimmung, Recht auf freie Berufswahl: alles schon erledigt. Wofür also kann, soll und darf moderner Feminismus noch kämpfen?
Wir, das sind Steffi Jahn und Nicole Thöni von DemokraWie, begeben uns auf Spurensuche und erkunden den modernen Feminismus, von Gendermedizin über nicht-sexistische Pornografie bis hin zu reproduktiver Gerechtigkeit. Und gekämpft werden darf natürlich auch, verspielt und witzig, frech und sprachgewandt – denn Feminismus soll auch Spaß machen.

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Stückchenweise Staat

Das föderalistische Österreich hat eine bunte Vielfalt von Entscheidungsebenen: Wegen einer neuen Garage gehen wir nicht zum Bundeskanzler, sondern zur Bürgermeisterin. Bei Fragen wie Bildung oder Religion wird’s aber schon komplizierter – sollen solche Dinge auf zentraler Ebene oder auf Landesebene entschieden werden? Wo zieht man eine Grenze und wieso? Oder anders gefragt: warum glaubt der Tiroler, die Tirolerin so grundlegend anders als eine Wienerin oder ein Wiener zu sein? Warum hat Florida eine grundlegend andere Gesetzgebung als Utah?
Wir ergründen die Untiefen des Föderalismus und überlegen uns, was das mit der Neu- und Umverteilung von Macht zu tun hat.

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Sturm aufs Kapitol

Am 6. Jänner 2021 stürmt ein wütender Mob das Kapitol in Washington und versucht, die Bestätigung der US-Wahlergebnisse zu verhindern. Wie konnte es so weit kommen? Was sind die Hintergründe? Welche Parallelen gibt es zu Europa? Und was bedeutet das für uns?
Die aktuelle Demokrawie Episode beschäftigt sich mit den politischen Verhältnissen in den USA, mit dem Phänomen Trump und den Ursachen, die ihn an die Spitze des “mächtigsten Staats der Welt” spülten. Wie immer geht es um Demokratie und um unser Empfinden einer Krise, diesmal widmen wir uns eine ganze Episode lang ausschließlich den USA und den dortigen Ausprägungen besagter Krise.

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Auf verschlungenen Informationspfaden

Von den amerikanischen Fox News bis zur österreichischen Kronen Zeitung, vom etwas angestaubten Diskussionsforum bis zum hippen Tik-Tok Video: nur was in den Medien vertreten ist, hat in unserer Wahrnehmung auch wirklich stattgefunden. Das gibt den (Massen-)Medien enorme Macht, und mit dieser Macht kommen wichtige Funktionen, die Medien für unsere Demokratie ausüben.
Nur: Klappt das uneingeschränkt so wie es soll? Oder stecken wir auch in dieser Hinsicht mitten in der Krise? Im klassischen Mediensektor wirkt zum Beispiel die Digitalisierung nach: Seit den 1990ern verschlechtern sich die Arbeitsbedingungen für JournalistInnen kontinuiertlich, redaktionelle Inhalte verkommen zu “Content”. Das bedeutet weniger Zeit, weniger Sorgfalt, weniger Qualität für Nachrichten – wirtschaftlicher Druck diktiert verlegerische Entscheidungen. Und online, in den so genannten neuen Medien? Dort verschwimmt die Grenze zwischen Fiktion und Wirklichkeit: Was ist Fakt, und was nicht? Welche Themen sind wirklich relevant, und welche nicht?
Wir springen mitten rein in die Filterbubble und tauchen mit ein paar Erkenntnissen zum Thema Medien wieder auf.

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