Stückchenweise Staat

Das föderalistische Österreich hat eine bunte Vielfalt von Entscheidungsebenen: Wegen einer neuen Garage gehen wir nicht zum Bundeskanzler, sondern zur Bürgermeisterin. Bei Fragen wie Bildung oder Religion wird’s aber schon komplizierter – sollen solche Dinge auf zentraler Ebene oder auf Landesebene entschieden werden? Wo zieht man eine Grenze und wieso? Oder anders gefragt: warum glaubt der Tiroler, die Tirolerin so grundlegend anders als eine Wienerin oder ein Wiener zu sein? Warum hat Florida eine grundlegend andere Gesetzgebung als Utah?
Wir ergründen die Untiefen des Föderalismus und überlegen uns, was das mit der Neu- und Umverteilung von Macht zu tun hat.

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Auf verschlungenen Informationspfaden

Von den amerikanischen Fox News bis zur österreichischen Kronen Zeitung, vom etwas angestaubten Diskussionsforum bis zum hippen Tik-Tok Video: nur was in den Medien vertreten ist, hat in unserer Wahrnehmung auch wirklich stattgefunden. Das gibt den (Massen-)Medien enorme Macht, und mit dieser Macht kommen wichtige Funktionen, die Medien für unsere Demokratie ausüben.
Nur: Klappt das uneingeschränkt so wie es soll? Oder stecken wir auch in dieser Hinsicht mitten in der Krise? Im klassischen Mediensektor wirkt zum Beispiel die Digitalisierung nach: Seit den 1990ern verschlechtern sich die Arbeitsbedingungen für JournalistInnen kontinuiertlich, redaktionelle Inhalte verkommen zu “Content”. Das bedeutet weniger Zeit, weniger Sorgfalt, weniger Qualität für Nachrichten – wirtschaftlicher Druck diktiert verlegerische Entscheidungen. Und online, in den so genannten neuen Medien? Dort verschwimmt die Grenze zwischen Fiktion und Wirklichkeit: Was ist Fakt, und was nicht? Welche Themen sind wirklich relevant, und welche nicht?
Wir springen mitten rein in die Filterbubble und tauchen mit ein paar Erkenntnissen zum Thema Medien wieder auf.

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